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Dietmar Schwalm

Tod eines Kleinkindes durch Vernachlässigung - Jetzt mit aktuellen Medien-Links zur Jugendhilfeausschuss-Sitzung vom 09.03.2016

Welche Verantwortung hat das zuständige Jugendamt? Warum muss immer erst ein Kind sterben, dass man zum Nachdenken kommt, obwohl Fachleute schon seit langem darauf hinweisen, dass vernünftige Jugendhilfe zur Verhinderung von Kindeswohlgefährdung nur mit ausreichend Personal möglich ist?

Welche Verantwortung hat das zuständige Jugendamt? Warum muss immer erst ein Kind sterben, dass man zum Nachdenken kommt, obwohl Fachleute schon seit langem darauf hinweisen, dass vernünftige Jugendhilfe zur Verhinderung von Kindeswohlgefährdung nur mit ausreichend Personal möglich ist?

Seit Monaten versucht DIE LINKE im Kreistag Hochsauerland vom Jugendamt Fallzahlen zu bekommen, um einordnen zu können, wie belastet die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort sind.

Die Gewerkschaft ver.di z.B. fordert schon lange Fallzahlobergrenzen von ca. 30 Fällen pro Vollzeitkraft. Wie hoch die Zahlen beim Hochsauerlandkreis sind, kann nur spekuliert werden.

Jetzt wird höchstwahrscheinlich das Basis-Personal zur Verantwortung gezogen und nicht die, die für die Bereitstellung von ausreichend finanziellen und personellen Ressourcen verantwortlich sind.

DIE LINKE Fraktion im Kreistag Hochsauerland beantragt, dass der Leiter des Jugendamtes, Herr Wagner, in der nächsten Jugendhilfeausschuss-Sitzung Stellung zu den Vorwürfen nimmt.

Es geht dabei nicht darum, irgendwelche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den „Pranger“ zu stellen, sondern darum, ob wegen fehlender personeller Ressourcen die Aufgaben zur Verhinderung von Kindeswohlgefährdung nicht umfassend wahrgenommen werden können.

 

 

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