Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Joachim Blei

DIE LINKE zu: RWE zahlt keine Dividende

„Da lachen ja die Hühner!“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Kreistag, Joachim Blei aus Sundern, als er heute die Meldung las, dass der Kreis davon völlig überrascht worden sei.

„Schon seit Jahren prangert Die Linke die verfehlte Politik des HSK in Sachen RWE an, zuletzt im August des vergangenen Jahres“, so Blei weiter. „Schon damals war auf Grund entsprechender Äußerungen seitens der RWE und deutlich auch am Kursverlauf der RWE-Aktie erkennbar, dass es nach der mageren 1-Euro-Dividende für 2015 fortan keine Dividende auf lange Zeit mehr geben wird. Der Kurs sank zwischenzeitlich auf ein Allzeit-Tief von 9,13 Euro!“

„Da lachen ja die Hühner!“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Kreistag, Joachim Blei aus Sundern, als er heute die Meldung las, dass der Kreis davon völlig überrascht worden sei.

„Schon seit Jahren prangert Die Linke die verfehlte Politik des HSK in Sachen RWE an, zuletzt im August des vergangenen Jahres“, so Blei weiter. „Schon damals war auf Grund entsprechender Äußerungen seitens der RWE und deutlich auch am Kursverlauf der RWE-Aktie erkennbar, dass es nach der mageren 1-Euro-Dividende für 2015 fortan keine Dividende auf lange Zeit mehr geben wird. Der Kurs sank zwischenzeitlich auf ein Allzeit-Tief von 9,13 Euro!“

In den Büchern des HSK wird der Wert der Aktie hingegen immer noch mit dem Fantasiewert von 29,46 Euro ausgewiesen. „Träumt schön weiter, Landrat und Kämmerer!“, richtet sich Blei an die Verantwortlichen für das Desaster, welches im Jahre 2009 durch einen heiß umstrittenen Zukauf von RWE-Aktien im Wert von 30 Millionen Euro noch verschärft wurde. Veranlasst wurde dieser Fehlkauf seinerzeit durch die rot-schwarze Koalition im Kreistag gegen die originären Interessen des Kreises, um der damaligen Rüttgers-Regierung in Nibelungentreue bei der Abwicklung der maroden West-LB beizustehen.

Bei einem Verkauf heute am Tage würde der tatsächliche Verlust allein dieser Charge bereits rd. 25 Millionen Euro betragen! „Danke, ihr verantwortungsvollen Volksvertreter, die ihr zum Teil immer noch im Kreistag sitzt und nicht die Bohne an Rücktritt denkt!“, ruft Blei seinen Kollegen zu.

Wenn nun vom Aufsichtsrat der RWE doch noch eine Dividendenzahlung entgegen der betriebswirtschaftlichen Rechnung des Vorstands erzwungen werden soll, so kann das nur mit Hilfe von Bilanzierungstricks erfolgen, denn Geld aus Gewinnen ist dafür ja nicht da. Im Klartext bedeutete das, dass an die Substanz der RWE gegangen würde. Somit wäre der Niedergang programmiert! 

Verwandte Nachrichten

  1. 24. August 2015 Droht dem HSK ein gigantischer Millionen-Verlust durch seine RWE-Aktien?