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Joachim Blei

Abwahl des Beigeordneten der Stadt Sundern

„Herr Brodel, wenn ein Beamter im mittleren Dienst Probleme mit seinem Vorgesetzten hat, kann er dann bei Ihnen auch in den vorzeitigen Ruhestand geschickt werden?“

Diese Frage stellt Joachim Blei, Kreistagsmitglied und Mitglied im Vorstand des Ortsverbands der DIE LINKE in Sundern im Zusammenhang mit der Abwahl des Beigeordneten Kühn dem Bürgermeister.

„Herr Brodel, wenn ein Beamter im mittleren Dienst Probleme mit seinem Vorgesetzten hat, kann er dann bei Ihnen auch in den vorzeitigen Ruhestand geschickt werden?“

Diese Frage stellt Joachim Blei, Kreistagsmitglied und Mitglied im Vorstand des Ortsverbands der DIE LINKE in Sundern im Zusammenhang mit der Abwahl des Beigeordneten Kühn dem Bürgermeister.

Der Frust des Beigeordneten ist menschlich verständlich. Erst vom ehemaligen CDU-Bürgermeister entmachtet, dann mit dem neuen nicht mehr konform.

Wenn allerdings einem Mitarbeiter an der Basis das Gleiche widerführe, könnte der zwar auch um seine Entlassung bitten, stünde dann aber ohne Bezüge da.

In der „Personalie Kühn“ käme jedoch die Weiterbezahlung des Beigeordneten bei Verzicht auf dessen unbestritten hohe Kompetenz mit der erheblichen Belastung der Stadt von 230.000 Euro zur Anwendung.

Der Beigeordnete ist auch nicht vom Wähler direkt bestimmt und daher letztlich dem Bürgermeister weisungsgebunden. Ihn einfach teuer ziehen zu lassen, ist keine Lösung. Hier muss Loyalität gefordert und darf von einem Mann vom Format wie Herrn Kühn auch erwartet werden, und wenn es noch so schwer fällt.

Wenn dann zugleich die Grundsteuer B und die KiTa-Beiträge angehoben werden, ist das dem Bürger nicht mehr zu vermitteln und auch ein immens teures Mediationsverfahren nicht.

Der Bürgermeister ist selbst ausgewiesener Kommunikator und sollte über genug eigene Fähigkeiten verfügen, mit dem Beigeordneten einen für beide erträglichen Status und damit fruchtbare Zusammenarbeit zu erreichen.

Bei der derzeitigen Konstellation im Rat sieht Blei die Entlassung des Beigeordneten auch noch nicht. "Bevor also die gewünschte Abwahl peinlich scheitert, sind jetzt Gespräche unter vernünftigen Menschen gefragt!" meint Blei.