22. Februar 2012
Veranstaltungshinweis

Auf Einladung des Ortsverbandes Brilon der Partei DIE LINKE besucht Frau Ingrid Remmers -MdB - Mitglied der Fraktion der Partei DIE LINKE am 14. März 2012 Brilon
Seit 2004 ist Frau Ingrid Remmers politisch aktiv. Nach dem Aufbau des Kreisverbandes der WASG in Bochum ist sie 2005 in den Landesvorstand der WASG gewechselt und hat dort, zuständig für Sozialpolitik, schwerpunktmäßig zusammen mit sozialen Bewegungen um die Rücknahme von Hartz-IV gekämpft. 2005-2007 war sie Vorsitzende der Antragsberatungskommission der WASG, seit 2007 auch der LINKEN. Zwischen 2006 und 2007 hat sie, u. a. als Mitglied im Kooperationskreis der Landesvorstände von WASG und PDS, intensiv am Zusammenschluss beider Parteien mitgearbeitet. Seit 2007 ist sie Mitglied im SprecherInnenrat der Sozialistischen Linken (SL) NRW und Delegierte zur Europäischen Linken.
Seit September 2009 ist Frau Remmers Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie ist Schriftführerin, ordentliches Mitglied und Obfrau im Petitionsausschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Darüber hinaus ist sie ebenfalls Sprecherin ihrer Landesgruppe.
Zu dieser Veranstaltung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 14. März 2012, um 19:00 Uhr in das Restaurant Tacheles, Derkere Straße 6, 59929 Brilon recht herzlich eingeladen.
10. Februar 2012
Die Stadt Brilon hat ihre Grundschulen den Talentscouts der „Eliteschule des Sports Winterberg/Willingen“ zu öffnen…. - “Deshalb brauchen wir auch gar nicht mehr darüber zu diskutieren“, hieß es von Seiten der Verwaltung im Schulausschuss.
Da muss doch die Frage endlich einmal gestellt werden. „Was wollen die Eltern der betroffenen Kinder? Ist hier einmal der Elternwille erfragt worden?“
Nach Ihren Angaben besuchen bereits jetzt schon 70 Schüler und Schülerinnen aus Brilon Schulen in Hessen, nach den mir vorliegenden Informationen sind es weitaus mehr. Hinzu kommen noch die Schüler und Schülerinnen des östlichen Stadtgebietes, die die Schulen in Paderborn besuchen. Eine ganz erhebliche Zahl von Schülern und Schülerinnen, die die von Rat und Verwaltung der Stadt Brilon bestimmten Schulformen ablehnt und hier eine Abstimmung mit den Füßen vornimmt.
Vieler Orts und auch in Brilon wird die Überalterung der Gesellschaft beklagt; muss sich da nicht Rat und Verwaltung für den Verbleib eines jeden einzelnen Schülers und einer jeden einzelnen Schülerin einsetzen? Ein Abschotten gegen andere Schulformen durch Verwaltung und Rat löst das Problem sicherlich nicht.
In den zurückliegenden Monaten sind durch Beschluss aller der im Rat vertretenen Parteien, der CDU, der SPD, der BBL und der FDP für das kommende Schuljahr bereits die Schulformen festgelegt worden. Der Schulcharakter in Brilon hat sich auf den ersten Blick kaum verändert. Neben den 2 Grundschulen, der katholischen Bekenntnisschule St. Engelbert, der katholischen Verbundschule Ratmerstein-Altenbüren-Scharfenberg, die Verbundschule Alme-Madfeld-Thülen und die Gemeinschaftsgrundschule Hoppecke werden die katholische Realschule „Marienschule“, das Gymnasium „Petrinum“ und die Sekundarschule „Heinrich-Lübke-Schule Verbundschule“, ein Zusammenschluss von Haupt- und Realschule den Eltern und Schülern und Schülerinnen angeboten.
Doch eine für mich bemerkenswerte Änderung. Die die evangelische Bekenntnisschule wurde aufgelöst und in der katholischen Grundschule St. Engelbert integriert. Die ehemalige Martin-Lutter-Schule wird als Teilstandort der St. Engelbertschule geführt.
Darüber hinaus sehe ich die Einschulungsvorgabe bei den katholischen Grundschulen, dass der Schulbesuch nur mit der Verpflichtung zum Besuch des katholischen Religionsunterrichtes gestattet wird, für Schülerinnen und Schüler evangelischen und muslimischen u.a. Glaubens als äußerst proplematisch an.
In keiner der zurückliegenden Elternversammlung ist die Einrichtung der Gesamtschule diskutiert worden Auch hier hat sich Rat und Verwaltung bereits frühzeitig festgelegt, ohne den Elternwillen ausreichend zu erfragen.
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW hat auf ihrer Internetseite www.schulministerium.nrw.de einen Musterfragebogen für die Elternbefragung eingestellt, der sich hervorragend für eine Befragung eignet.
Auch der DGB im Hochsauerlandkreis spricht sich mittlerweile dafür aus, dass auch in unserem Heimatkreis eine Gesamtschule möglich sein muss. Nur in der Gesamtschule lernen Schüler und Schülerinnen verschiedener Herkunft gemeinsam von- und miteinander. Nur diese Schulform ermöglicht es, die - ohne Stress – in ausreichender Zeit von 9 Jahren direkt und ohne Schulwechsel zum Abitur führt.
Es ist fatal und wird sich negativ für die Entwicklung der Stadt Brilon auswirken, wenn weiter wie bisher sich Rat und Verwaltung sich nicht den Möglichkeiten von neuen Schulformen stellen und sich nicht nach dem Elternwillen richten.
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Prange, Sprecher des OV Brilon der Partei DIE LINKE
Worte 507, Absätze 16, Zeilen 51, Seiten 2
Am vergangenen Samstag interviewte die Briloner Linke im Rahmen eines Infostandes 54 Passanten zu ihren Erfahrungen mit bezahlter Arbeit und Leiharbeit.
52 Bürger und Bürgerinnen gaben ihre Meinung kund: 4 schätzten Leiharbeit durchwegs positiv ein – darunter ein Niederländer, der berichtete, dass er den gleichen Lohn wie ein Arbeiter der Stammbelegschaft erhielt. Ein anderer sagte, er befürworte Leiharbeit, da durch sie viele Arbeitsvermittlungen zustande kämen. 10 hatten eine gespaltene Meinung zur Leiharbeit. Die meisten bemängelten, dass Leiharbeiter keinen gleichen Lohn erhielten, sahen aber die Notwendigkeit von Leiharbeit gerade in Zeiten, wo Firmen kurzfristig neue Arbeitskräfte benötigten.
Die große Mehrheit von 38 Passanten sah Leiharbeit kritisch. Neben einigen deutlichen Fäkalausdrücken kamen Kommentare wie „Sklavenarbeit, Ausbeutung, Betrug, unter der Würde, menschenverachtend“ oder auch „Nix wie weg da!“. Ein Passant sagte, Leiharbeit nehme gerade jungen Leuten die Motivation an der Arbeit. Ein anderer, dass durch Leiharbeiter viel Druck auf die Stammbelegschaft ausgeübt werde. Einer hatte erlebt, wie Stammbelegschaft zuerst entlassen und dann als Leiharbeiter wiedereingestellt wurde.
In Brilon gibt es mindestens sechs Leiharbeitsfirmen. Mit der Diskussion über Leiharbeit und Mindestlohn will Die Linke Brilon auf Missstände in der Gesetzgebung hinweisen und eine Debatte über Gerechtigkeit im Arbeitsleben anstoßen. An diesem Samstag ließen sich viele Briloner auf ein Gespräch hierzu ein.
Martin Guntermann-Bald, DIE LINKE, Brilon
18. November 2010
21. November 2010, 16:00
Der Ortsverband Brilon und Einheit des kurdischen Religiösen Verein e. V.
laden zum politischen Gespräch am Sonntag, den 21. November 2010
16:00 Uhr in das Kulturzentrum des Vereins Einheit des kurdischen
Religiösen Verein e. V., in Voßloh 6, 59929 Brilon, ein.
Thema:
Migration Chance oder Problem?
Gastredner: Ali Atalan
wir laden wir Sie, Ihre Familie und Freunde herzlich ein.
„Wir sprechen nicht über einander sondern miteinander“
Reinhard Prange Turgut Özer
Ira Bicking
Sprecher/in OV Brilon
9. August 2010
politisches Gespräch mit Bodo Ramelow

DIE LINKE. Ortsverband Brilon lädt zum politischen Gespräch am Mittwoch, den 11. August 2010, 19.00 Uhr in die Gaststätte „LOK” Bahnhofstraße 39, 59929 Brilon „Alter Bahnhof Brilon” ein. Der Gastredner ist Bodo Ramelow. Das Thema lautet:"Gläubig und links". Wir freuen uns auf Sie, auf Ihre Familie und Freunde.
Reinhard Prange(Sprecher OV Brilon) und Ira Bicking (Sprecherin OV Brilon)