in Neheim
Die Vorstandsitzungen finden jeden dritten Dienstag ab dem 15.11.2011, um 19:00 in der Gaststätte "Kupferkanne", Bahnhofstraße 185, statt.
Die Sitzungen sind parteiöffentlich.
Alt Arnsberg
Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Interessierte,
gerne möchten wir Euch/Sie zu unserem "Linker Stammtisch Arnsberg" in Arnsberg einladen.
Die Treffen finden jeden letzten Freitag im Monat, ab dem 25.11.2011, um 19:00 in der Gaststätte "Tenne", Rumbecker Straße 9, statt.
Wir freuen uns auf viele neue Gesichter!!
4. November 2011

Die Arnsberger Mitglieder der LINKSPARTEI trafen sich am 30.10.2011, um über die Ausrichtung ihrer lokalpolitischen Ziele zu beraten. Im Vordergrund der Diskussion stand die vom Rathaus angestrebte Errichtung einer Sekundarschule zum Schuljahr 2012/13. Die Mitglieder waren sich einig: Die Sekundarschule verfügt über keine gymnasiale Oberstufe und hätte neben den bestehenden Gymnasien den Status einer "Restschule". Was Arnsberg aber wirklich braucht, ist eine Gesamtschule. Eine Schule also,die keine Kinder aussortiert, sondern alle ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend fördert;in der alle Schüler ohne Versagensängste erfolgreich lernen können;
• die alle Schulabschlüsse anbietet und jeden Schüler darin unterstützt, den für ihn bestmöglichen Abschluss zu erreichen und
• die die aktuellen Erkenntnisse der Lern- und Bildungsforschung im Unterricht berücksichtigt.
Mehr als ein Viertel aller Viertklässler werden NRW-weit inzwischen an 231 Gesamtschulen angemeldet. "Arnsberg entzieht sich der Diskussion indem es eine öffentliche Gesamtschule erst gar nicht anbieten will. Der Elternwille kommt zu kurz", sagt Werner Ruhnert, Sprecher der LINKEN in Arnsberg. "Wir fordern die Verwaltung daher auf, in der kommenden Elternbefragung die Akzeptanz einer Gesamtschule ebenfalls abzufragen und dann zunächst die Schulform zu errichten, die von den Eltern gewünscht wird." Ein Blick in die Nachbarstadt Menden lässt ahnen, welches Ergebnis eine solche Bedarfsabfrage haben könnte: Von den im Oktober 2011 befragten Eltern der Viertklässler entschieden sich 160 für die Gesamtschule. Nur 31 wählten die Sekundarschule.
Arnsberg, den 02.11.2011
gez.: Werner Ruhnert (Sprecher)
Keinen Mietvertrag bekommen, weil ein Familienangehöriger behindert ist?
Kein Zutritt zur Disko, weil man anderer ethnischer Herkunft ist?
Wegen seiner / ihrer sexuellen Identität am Arbeitsplatz gemobbt?
Bei der Klassenbildung und Selektion nach Religionszugehörigkeit an der Grundschule in die "Restklasse" gerutscht? Seit 2006 gilt bundesweit das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Diskriminierungen dieser Art sollte es nun also nicht mehr geben. Eine repräsentative Umfrage zur Diskriminierung im Alltag stellte jetzt jedoch fest: jeder dritte Einwohner Deutschland hat sich bereits wegen eines der im AGG genannten Merkmale diskriminiert gefühlt. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) arbeitet daran, dass bekannt wird: der Rechtsstaat nimmt unrechtmässige Benachteiligung nicht länger hin, Diskriminierung ist in Deutschland ausdrücklich verboten. So startete die ADS in diesem Jahr eine bundesweite Offensive um die Öffentlichkeit zu informieren und zu sensibilisieren. Dabei ist sie nun auf der Suche nach Verbündeten auf Landes- und kommunaler Ebene für eine breite "Koalition gegen Diskriminierung
DIE LINKE. Arnsberg forderte nun Bürgermeister Vogel per Bürgerantrag dazu auf, dieser Koalition beizutreten - mit Erfolg. Der Haupt- und Finanzausschuss des Rates hat jetzt beschlossen, dass die Stadt Arnsberg eine entsprechende Absichtserklärung mit der ADS unterzeichnen wird. Das Thema Diskriminierungsschutz soll in Arnsberg zukünftig als Querschnittsaufgabe politisch verankert werden. Dazu gehört ein Beratungsangebot vor Ort ebenso wie die Benennung eines zentralen Ansprechpartners."Es freut uns sehr, dass es uns gelungen ist, dieses Thema für Arnsberg aus derVerschwiegenheit zu holen", sagt Werner Ruhnert, Sprecher von DIE LINKE. Arnsberg. "Jetzt wird es für uns darum gehen, die Umsetzung dieser Absichtserklärung konstruktiv zu begleiten." Bis es soweit ist, können sich Betroffene an das Bürgertelefon 02932-2011877 wendenoder ihren Beratungsbedarf per E-Mail an beschwerdestelle@arnsberg.de anmelden.
Arnsberg, den 05.10.2011
gez.: Werner Ruhnert (Sprecher)